Dienstag, 25. Juni 2013

Nachwuchs

Manchmal sind wir mehr als spontan.

 Der Gedanke schwelt schon lange in uns, 
aber der rechte Zeitpunkt war nie da. 

Wir haben von allem 2. 
Wir sind zwei Große, wir haben Zwillinge, wir haben 2 Federbällchen. 
ABER: 
Wir haben nur einen Kater. 

Schon lange hegen wir den Wunsch nach einem zweiten Katertierchen. Und gestern war es dann so weit. Eigentlich wollten wir uns nur ein paar Tierchen anschauen, verabschiedeten uns nach dem Besuch bei der Besitzerin und verblieben dabei, uns in den nächsten eins, zwei Tagen zu melden. Auf dem Weg nach Hause dann drehte mein Mann kurzerhand wieder um. Wir hatten uns verliebt! Alle vier! Zu Hause war ja eh schon alles vorbereitet, warum dann das Unvermeidbare sinnlos hinauszögern... Tja, und da saß er dann plötzlich im Auto auf meinem Schoß (natürlich im Körbchen...).

Darf ich vorstellen? Mein Name ist Sam! Geboren wurde ich am 13.04. und erobere Herzen im Sturm. 






Nun muss er nur noch das Herz von Pepper 
(dem ersten Katertier im Hause) erobern. 
Aber damit lassen wir uns Zeit.

Seid lieb gegrüßt,

 
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Donnerstag, 20. Juni 2013

Petition, eine Herzensangelegenheit

Heute schreibe ich mal nicht über das Nähen und welche Werke entstehen. Heute geht es mir um eine...


.
 
Meine Heimatstadt ist Dessau in Sachsen-Anhalt. 
Dort befindet sich das Anhaltische Theater, welches seit meiner Kindheit ein wichtiger Bestandteil meines Lebens ist. 
Zunächst als Zuschauer, dann als Mitwirkende auf der Bühne und seit geraumer Zeit wieder (leider nur) als Zuschauer. 

Seit langem schon kämpft das Theater um sein Überleben. Ständige Kürzungen machen es nicht leichter, tolle Angebote auf die Beine zu stellen. 
Und trotzdem geben die Männer, Frauen und Kinder des Theaters alles.

Nun der nächste Schock: die Landesregierung will bei den Theatern einsparen und streicht ab 2014 wichtige Förderungen: Dessau, Halle, Eisleben. 
Die Magdeburger schweigen! 
Aber Sachsen-Anhalt ist nicht nur Magdeburg! Sachsen-Anhalt ist mehr! 
Und wir brauchen Theater, wir brauchen Kultur. 
Aber Kultur soll totgemacht werden. 
Dabei untätig zusehen, ist mir nicht möglich! Schon letztes Jahr war ich mit meiner Familie in Magdeburg und habe mit dem Theater gegen Kürzungen demonstriert.
Ich will, dass auch meine Kinder noch Theatervorstellungen (z.B.die immer liebevoll gestalteten Weihnachtsmärchen, die schon mich als Kind beeindruckt haben) im Anhaltischen Theater erleben können. 

Kultur ist ein Gut, das man schützen muss! 

Deswegen bitte ich euch, auch wenn es nicht euer Theater ist, 
diese Petition zu unterzeichnen. 

Kultur geht uns alle an! 

Kultur ist Bildung! 
Und die braucht unser Land/unser Staat mehr denn je. 
Für uns, für unsere Kinder!


Ich danke euch schon jetzt!
Seid lieb gegrüßt, Tina

PS: Gerne dürft ihr den Link in der Bloggerwelt, bei euren Freunden und Verwandten teilen. Je mehr Menschen unterschreiben, desto besser.

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Mittwoch, 19. Juni 2013

Wir trotzen der Hitze...

... und tragen deshalb neue Kleider! 

Nachdem nun fast alle (oder waren es doch alle?) Kleidchen aus dem letzten Sommer nicht mehr passen, musste etwas Neues her. Und damit die Frau Mama (also ich) nicht so lange vor der Nähmaschine hängt, hat sie doch gleich etwas ausprobiert: 

Das ging wirklich fix und eignet sich hervorragend, um Jerseyreste zu verwerten. 

Lieblingskleid von Frau Uschi ist die Ellenti, 
aber immer nur aus Baumwolle wird langweilig... 
Dachte ich mir. Kenne ja mein Kind. 

Deswegen habe ich die Ellenti mit Jersey gemixt. 
Einfach das Oberteil einlagig aus Jersey ausgeschnitten, Bündchen an die Ausschnitte genäht, Unterteil nicht, wie vorgesehen, in Falten gelegt, sondern auf die Schnelle gekräuselt und mit einem Stretchstich oben und unten zusammengenäht. 
Klappt und macht das Anziehen noch leichter. 
Dehnt sich ja alles schön, ist luftig und leicht. 
Und steht der kleinen Maus hervorragend.

Nun aber genug der Worte, ich lasse lieber Bilder sprechen. 
Frau Uschi hatte sichtbar Spaß daran, mit ihrem Papa mal alleine unterwegs gewesen zu sein. Als Belohnung gab es ein Eis, aber das müssen wir ja keinem erzählen ;).





 



Schmelzt nicht weg
und
seid lieb gegrüßt,


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Freitag, 7. Juni 2013

Ablenkung tut Not...und gut!

Hallöchen ihr Lieben,
vielen Dank für eure lieben Worte! Das Daumendrücken ist echt nötig. Momentan wird alles dafür getan, einen Deichbruch zu schließen (per Hubschrauber und allerhand großem Gerät), um einen größeren Bruch zu verhindern. Sollte das nicht gelingen, könnte eine Flutwelle die Stadt Bitterfeld unter Wasser setzen. Um mich ein wenig davon abzulenken, während die Kinder Mittagschlaf machen, habe ich meine Stoffreste durchwühlt und ein schon ewiges Projekt in Angriff genommen: einen bunten Türkranz, der jetzt allerdings das Wohnzimmer verschönert. Mal gucken was der Herr Schi sagt, wenn er heute Abend von Arbeit kommt. 


Das Vöglein habe ich vor langer Zeit nach einer Anleitung von hier *klick* gehäkelt und ist nur vorübergehender Besucher im Kranz. Nun überlege ich, was ich statt dessen häkeln könnte... eine Eule vielleicht? 


Und ich habe noch etwas ausprobiert: Spontanideen sind für solch ein Vorhaben allerdings blöd. Also, ich hatte die spontane Idee und musste mir dann im Internet erstmal jegliches Zubehör dafür zusammensuchen und bestellen... und waaarten... Bin ich nicht so gut drin, aber da musste ich durch.
Ungeduldig wie ich bin (eigentlich sollte es ein Foto der Kinder werden, aber unser Drucker macht nicht mehr so mit, wie ich es gern hätte...tztztz) habe ich einfach einen Minifetzen Stoff genommen und mir ...ja, was? 
Einen Ring gezaubert! 
Ist er nicht herzallerliebst? Passend zur Handtasche... Das fetzt!



Da werde ich mit Sicherheit noch vieles machen! Mehr Material ist schon im Anmarsch :). 

So, die Mäuse stehen in der Tür, ich schalte dann wieder in den Mama-Modus!

Seid lieb gegrüßt,


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Mittwoch, 5. Juni 2013

Hochwasser und keine Ruhe

Hallo ihr Lieben, ich wollte mich mal melden! 

Nun hält uns die Flut seit einigen Tagen in Atem und man ist so hilflos. 
Kann nur zugucken, was als Nächstes passiert. 
Im Ort nebenan kam das Leben zum Erliegen, die Menschen wurden zu einem großen Teil evakuiert. 
Wir wohnen (zum Glück) nicht am Fluss und dann auch noch erhöht. Aber der Anblick der Bilder, das Heulen der Sirenen, die Autos der Polizei, Feuerwehr und des Katastrophenschutzes holen die Erinnerungen von 2002 wieder hoch. 
Ich könnte nur heulen, aber was bringt das?
 Damals habe ich noch in Dessau gewohnt, habe Sandsäcke mit gefüllt und die Nächte gebangt. 
Heute habe ich zwei kleine Kinder und kann daher nicht mit anpacken. 
Dafür habe ich heute kiloweise Nudeln gekocht und mache einen Nudelsalat für Evakuierte. Nachher suchen wir noch Kinderspielzeug, welches wir nicht mehr brauchen, zusammen und werden es denen bringen, die momentan nicht in ihr Heim können. Dieses "Nichts tun können, hilflos sein" fühlt sich einfach schrecklich an!
Auch wenn ich es nicht will, ich bin von früh bis abends angespannt. Hier in der Umgebung ist noch ein großer Chemiepark, von dem zwar gesagt wird, dass er sicher (gesichert) sei, aber wer kann das wirklich so genau sagen? Mein Mann arbeitet dort, es hängt also für uns Einiges dran. 
Drückt uns und allen Betroffenen die Daumen, dass es schnell vorbei ist und wir alle nur mit dem Schrecken vorbeikommen. Je nachdem, wie sich die Lage hier entwickelt, werde ich über eine Sachspendenaktion für die Menschen in meiner Region nachdenken. Vielleicht mag dann jemand ja etwas geben, was er nicht mehr braucht. Aber soweit soll es natürlich nicht kommen. Hoffen wir mal.

Seid lieb gegrüßt! 
Tina

PS: In letzter Zeit konnte man in diversen Netzwerken einige wirklich unschöne Meinungsäußerungen zum Thema Flut und Ostdeutsche lesen. Ich finde so etwas mehr als traurig und kann das nur aufs Schärfste verurteilen.



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